Liegerad (Baron) An erster Stelle steht für mich beim Reise-Liegerad der Komfort. Man sitzt/liegt äußerst bequem, ohne den Hintern zu belasten. Ganz wichtig: Auch die Arme und Handgelenke sind ganz entspannt. Das Reisen mit dem Liegerad ist unglaublich angenehm. Für mich ist der Genuss um ein Vielfaches höher als mit dem aufrechten Fahrrad. Ich fahre ein Liegerad mit Untenlenkung (also unter dem Sitz), wodurch ich einen praktisch ungetrübten Blick nach vorne habe - toll! Ob man lieber Obenlenker fährt, ist reine Geschmackssache; die einen mögen es so, die anderen lieber so. Trotzdem gibt es zwei objektive Vorteile des Obenlenkers: Er ist meist ziemlich schmal, was den Transport des Fahrrades vereinfacht und den Luftwiderstand senkt; außerdem sind obengelenkte Liegeräder einfacher zu schieben.

Liegerad im Sand (Flux S600) Ein Nachteil des Liegerades sind die meist kleinen Räder, die in weichem Untergrund (Sand, Schlamm u.ä.) eher steckenbleiben als große. Wenn ich auf einer Radreise sehr schlechte Wege erwarte, nehme ich das aufrechte Rad. Außerdem ist es aufwändiger, ein Liegerad für den Transport im Flugzeug kleiner zu machen. Und es in eine Tasche zu packen und im ICE mitzunehmen, ist besonders schwierig.

Zurück zur Tipp-Seite

Die Liegerad-Reiseberichte, Texte und Fotos auf dieser Homepage unterliegen – wie jede andere Website – dem Urheberrecht.